Flagge: Südkorea
Bedeutung der Flagge
- Weißes Feld — Reinheit und die Friedensliebe des Volkes
- Taegeuk — Harmonie von Yin (Blau) und Yang (Rot)
- Vier Trigramme — Himmel, Erde, Wasser und Feuer
Rechtsgrundlage: 대한민국국기법(법률 제8272호, 2007. 1. 26. 제정) 제4조·제7조 및 같은 법 시행령 · Angenommen 1949
Höhepunkte
- 🎵 Heimat von K-Pop und Hallyu
- 💻 IT- und Chip-Großmacht
- 📜 5000 Jahre und Hangeul-Schrift
- 🍲 Bibimbap, Kimchi, Fermentation
- 🛡️ Nachts sicher unterwegs
Kurzinfo
- Region
- Asien · Ostasien
- Bevölkerung
- ca. 51.684.564 (2025)
- Fläche
- 100.210 km²
- Hauptstadt
- Seoul
- Sprachen
- Koreanisch
- Währung
- Südkoreanischer Won (KRW)
- Organisationen
- Vereinte Nationen, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Nachbarländer
Landnachbarn, näherungsweise aus vereinfachten Kartenumrissen ermittelt.
Symbole der Geschichte (3)
Wappen und Embleme, deren historischer Sitz im heutigen Staatsgebiet dieses Landes liegt.

Adlerwappen des Koreanischen Kaiserreichs
Ursprung1897 benannte König Gojong Joseon in das Koreanische Kaiserreich um und nahm den Kaisertitel an. Eingeklemmt zwischen dem Qing-Reich, Japan und Russland, musste das junge Kaiserreich nach außen zeigen, dass es aus eigener Kraft bestand, und griff dafür auf die Bildsprache europäischer Herrscherwappen zurück. Dieses Adlerwappen wurde tatsächlich geführt; es findet sich auf den 1903 ausgegebenen Briefmarken des Kaiserreichs, die auf Empfehlung eines damals in Korea tätigen französischen Postberaters in der französischen Staatsdruckerei gedruckt wurden. Die hier gezeigte Zeichnung ist eine moderne Neufassung davon; welches Vorbild dem Adler mit Schwert und Erdkugel zugrunde liegt, ist bisher nicht geklärt.
BeschreibungEin einköpfiger Adler, ganz in Gold mit dunklen Konturen, breitet beide Flügel aus und wendet den geöffneten Schnabel nach links. Auf seiner Brust liegt ein Taegeuk aus zwei ineinandergreifenden Hälften in Gold und Dunkelbraun, umringt von den acht Trigrammen: durchgezogene und unterbrochene Striche in acht verschiedenen Anordnungen, die für Himmel und Erde, Wasser und Feuer, Donner und Wind, Berg und See stehen. In den Federn jedes Flügels sitzen vier weitere kleine Taegeuk-Scheiben, genau dort, wo ein europäisches Wappen die Schilde seiner Provinzen tragen würde. Die Klaue links vom Betrachter hält ein schräg vom Körper weg erhobenes Schwert mit Quaste, die andere umfasst eine Erdkugel, in die die koreanische Halbinsel und die benachbarten Inseln eingezeichnet sind — Wehrhaftigkeit und ein Platz unter den Nationen der Welt.

Denny-Taegukgi
UrsprungEs ist die älteste koreanische Nationalflagge, die als Objekt erhalten geblieben ist. Sie entstand in den späten 1880er Jahren, nur wenige Jahre nachdem Joseon das Taegeuk-Zeichen zur Flagge gemacht hatte, und der Hof König Gojongs schenkte sie Owen N. Denny, dem amerikanischen Berater des Königs für auswärtige Angelegenheiten. Denny nahm sie 1890 bei seiner Abreise mit in die Vereinigten Staaten; seine Nachfahren gaben sie 1981 zurück, und heute verwahrt sie das Nationalmuseum von Korea.
BeschreibungAuf weißem Grund liegt ein einzelner Kreis, oben rot, unten blau — doch die beiden treffen sich nicht entlang der schlichten S-Linie der heutigen Flagge. Jede Farbe setzt am Rand breit an und windet sich fast eine ganze Umdrehung nach innen, sodass die zwei Arme einander wie ein Strudel umschlingen: Rot ist Yang, Blau ist Yin, das Kräftepaar, aus dessen Drehung die Welt hervorgeht. Die vier blauen Trigramme stehen auf den Diagonalen: oben links drei durchgehende Balken für Geon, den Himmel; oben rechts unterbrochen–durchgehend–unterbrochen für Gam, das Wasser; unten links durchgehend–unterbrochen–durchgehend für Ri, das Feuer; unten rechts drei unterbrochene Balken für Gon, die Erde. Der weiße Grund wird seit jeher als Reinheit und Frieden gelesen.

Königsbanner von Joseon
UrsprungDieser Entwurf – ein Taegeuk, umringt von den acht Trigrammen – heißt in Korea herkömmlich eogi, „Banner des Königs“. Ob er wirklich für den König von Joseon stand, woher die heute bekannte Zeichnung stammt und ob die koreanische Nationalflagge von 1882, die nur vier der acht Trigramme behielt, daran anknüpft, ist durch amtliche Quellen bisher nicht belegt. Vom Aussehen der 1882 gehissten Flagge selbst ist keine genaue Überlieferung erhalten.
BeschreibungEin tiefrotes Feld ist von einem aprikosenfarbenen Rand eingefasst; an den drei Seiten abseits der Stange sitzen schwarze, flammenförmige Zacken. In der Mitte liegt ein Taegeuk aus konzentrischen Ringen, jeder Ring senkrecht geteilt, sodass Weiß und Aprikose von Ring zu Ring die Seiten tauschen – Yin und Yang ineinander verhakt. Ringsum stehen acht Trigramme: oben Ri, durchgezogen–unterbrochen–durchgezogen, für das Feuer, genau gegenüber unten Gam für das Wasser. Rechts oben bilden drei unterbrochene Linien Gon, die Erde, rechts unten drei durchgezogene Linien Geon, den Himmel.
Regional- & Bundeslandflaggen (17)

Busan
Die Buchstaben B und S überlagern sich zu den Wellen des Meeres von Busan und einer plastischen Stadtstruktur. Magenta steht für Offenheit und Leidenschaft der Bürger, Cyan für Technik und Zukunft einer Hafenstadt.

Daegu
Weiße Linien zeichnen den Grat des Palgong-Bergs und die Strömung des Geumho auf grünem Grund, darunter „DAEGU“. Grün und Weiß stehen für reine Natur und eine umweltbewusste Hightech-Stadt.

Daejeon
Gelbe Blütenblätter strahlen über einem petrolfarbenen Grund und tragen die Energie einer Wissenschaftsstadt nach außen. Gelb ist Spitzenforschung, Petrol die grüne, lebenswerte Umgebung.

Gangwon
Zum Start der besonderen Selbstverwaltungsprovinz steht das Hangul-Wort „Gangwon“ kraftvoll da, die roten Striche geben ihm Auftrieb. Rot ist Leidenschaft und Aufbruch; die übrigen Striche bleiben in ruhigem Grau, damit das Rot trägt.

Gwangju
Dem Namen „Stadt des Lichts“ getreu breitet sich Licht aus der Mitte hinter einer Gestalt mit offenen Armen aus. Rot und Orange stehen für die Leidenschaft der Bürger und die Wärme einer Kunststadt.

Gyeonggi
Die Anfangskonsonanten von „Gyeonggi-do“ — giyeok, giyeok, digeut — werden zu waagerechten Balken, für Balance im Zentrum der Halbinsel. Blau und Grün stehen für Frieden und Koexistenz, bürgernahes Wachstum und saubere Umwelt.

Incheon
Als Torstadt zwischen Himmel und Meer rollen sich ein aufsteigender Flügel und eine Welle zu einer Spirale. „Incheon Blue“ steht für Vertrauen als Drehkreuz Nordostasiens, das Meer und offene Möglichkeiten.

Jeju
Unter dem Wort „Jeju“ schichten sich der Grat des Halla-Bergs und klares Meer. Blau ist Jejus Meer, Grün der Halla und seine Ökologie, Orange die Mandarinen der Insel und die Wärme ihrer Menschen.

Nord-Chungcheong
Eine Blüte im Zentrum des Landes und ein auffliegender Vogel liegen in den Strichen von „Chungbuk“. Violett steht für hochwertige Bio- und Zukunftsindustrien, Blau und Grün für den Aufstieg als Mitte des Landes.

Nord-Gyeongsang
In einer blauen Raute schwingen weiße Linien als Baekdudaegan-Kette, Nakdong-Fluss und Ostmeer. Blau ist Meer, Wissen und Zukunft; die fließenden Linien sind Tradition und Zukunft nebeneinander.

Nord-Jeolla
Bänder aus Welle und aufsteigendem Flügel stehen für „tausend Jahre, im Aufflug“. Rot, Gelb, Grün und Blau stehen für Lebensmittelindustrie und Tradition, goldene Felder und ein Wirtschaftsdrehkreuz Nordostasiens.

Sejong
Der Hangul-Konsonant siot, der Saum von König Sejongs Gewand und die Dachlinie des Regierungskomplexes überlagern sich zur Verwaltungshauptstadt. Die Blautöne stehen für ausgewogene Entwicklung und eine helle Zukunft.

Seoul
Ein Pinselzug schreibt das Hangul-Wort „Seoul“ und zeigt zugleich Berg, Sonne, den Han-Fluss und eine tanzende Gestalt. Grün steht für Berge und Natur, Blau für den Han und die Energie der Stadt, die rote Scheibe für Sonne und Zukunft.

Süd-Chungcheong
Runde Früchte in vielen Farben sammeln sich wie ein Baum und fassen die 15 Städte und Kreise samt ihren Menschen zusammen. Die Farbvielfalt steht für Kulturen, die in Eintracht Früchte tragen.

Süd-Gyeongsang
In einem Kreis geht eine rote Sonne auf, wo grüne Berge auf ein blaues Meer treffen. Orange und Rot sind Leidenschaft und Sonne, Grün das fruchtbare Land, Blau das Südmeer und die Hochtechnologie.

Süd-Jeolla
Über gelbem Grund steht oben mittig eine orangefarbene Sonne; darunter laufen nebeneinander eine grüne Kurve, die rechts in eine Blattform ausläuft, und eine blaue Welle. Die Sonne steht für die Hoffnung, das grüne Blatt für unberührte Natur und ökologischen Landbau, das Blau für das Südmeer.

Ulsan
Kurven verbinden die Wellen des Ostmeers mit den Kämmen der Yeongnam-Alpen, darüber eine rote Sonne. Blau ist das Meer und der Schwung der Industriehauptstadt, Grün ihre ökologische Seite.
Datenquellen
- Bedeutung der Flagge: 대한민국국기법(법률 제8272호, 2007. 1. 26. 제정) 제4조·제7조 및 같은 법 시행령
- Bevölkerung: Population, total (SP.POP.TOTL), latest available value
- Fläche: World countries in JSON, CSV, XML and YAML
- Organisationen: Membership of Principal UN Organs
- Organisationen: Members and partners