Flagge: Deutschland
Bedeutung der Flagge
- Schwarz, Rot und Gold — die Bewegung für Einheit und Demokratie im 19. Jahrhundert
Rechtsgrundlage: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 22 Abs. 2; Anordnung über die deutschen Flaggen vom 13. November 1996 (BGBl. I S. 1729) · Angenommen 1949
Höhepunkte
- 🚗 Autoland: Mercedes und BMW
- 🍺 Oktoberfest und Bierkultur
- 🏰 Märchenschloss Neuschwanstein
- 🎼 Musik von Beethoven und Bach
- 🔧 Präzision und starke Industrie
Kurzinfo
- Region
- Europa · Westeuropa
- Bevölkerung
- ca. 83.491.249 (2025)
- Fläche
- 357.114 km²
- Hauptstadt
- Berlin
- Sprachen
- Deutsch, Türkisch
- Währung
- Euro (EUR)
- Organisationen
- Vereinte Nationen, Europäische Union, Organisation des Nordatlantikvertrags, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Ähnliche Flaggen
Horizontale Trikoloren
Nachbarländer
Landnachbarn, näherungsweise aus vereinfachten Kartenumrissen ermittelt.
Symbole der Geschichte (12)
Wappen und Embleme, deren historischer Sitz im heutigen Staatsgebiet dieses Landes liegt.

Großes Wappen des Deutschen Reiches
UrsprungDas große Wappen des Deutschen Reiches verbindet den schwarzen Reichsadler mit preußischen und hohenzollernschen Elementen. Auch zwischen 1871 und 1918 galten nacheinander verschiedene gesetzlich festgelegte Fassungen; aus welchem Jahr die hier abgebildete Fassung stammt, ist bisher nicht geklärt.
BeschreibungAuf goldenem Schild breitet ein schwarzer Adler mit rotem Schnabel und roten Fängen die Flügel aus; auf seiner Brust liegt ein silberner Schild mit einem gekrönten schwarzen Adler und darauf wiederum ein kleiner, schwarz-weiß geviertelter Schild. Zu beiden Seiten des Schildes stehen zwei wilde Männer mit Laubkränzen, die je eine Fahnenlanze aufstützen; auf dem roten Band des goldenen Wappenzeltes darüber steht GOTT MIT UNS, darunter hängt eine Ordenskette.

Karl dem Großen zugeschriebenes Wappen
UrsprungDer zwischen Reichsadler und französischer Lilie geteilte Schild ist ein Wappen, das Heraldiker Karl dem Großen erst Jahrhunderte nach seinem Tod zugeschrieben haben. Es ist kein Wappen, das er zu Lebzeiten selbst führte, sondern ein Entwurf, den spätere Zeiten mit seinem Namen verbanden; deshalb trägt es eigens den Namen »später zugeschriebenes Wappen«.
BeschreibungDer Schild ist senkrecht in zwei Hälften gespalten: links auf goldenem Grund die halbe Gestalt eines schwarzen Adlers mit rotem Schnabel und roten Fängen, rechts auf blauem Grund dicht gestreute goldene Lilien. Über dem Schild sitzt eine Krone mit roter Mütze, goldenen Bügeln und einem Kreuz an der Spitze, und ringsum legt sich ein blau-goldenes Blattwerk.

Kleines Wappen von Nürnberg, halber Adler und Schrägbalken
UrsprungDas kleine Wappen, das die Freie Reichsstadt Nürnberg führte. Der Schild ist senkrecht geteilt: Auf der einen Hälfte steht die Hälfte des schwarzen Adlers des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches, auf der anderen liegen rote und weiße Schrägbalken. Der halbe Adler zeigt an, dass die Stadt als Reichsstadt unmittelbar dem Kaiser unterstand, die Schrägbalken sind das eigene Zeichen der Stadt. Es ist ein anderes Wappen als das große Nürnberger Wappen, auf dem ein einzelner Adler mit menschlichem Kopf den ganzen Schild ausfüllt.
BeschreibungDer Schild ist senkrecht in zwei Hälften geteilt: Links steht auf goldenem Grund die Hälfte eines schwarzen Adlers mit goldenem Schnabel, roter Zunge und goldenen Fängen. Die rechte Hälfte zeigt abwechselnd rote und weiße Schrägbalken, die von links oben nach rechts unten verlaufen.

Reichsadler des Heiligen Römischen Reiches
UrsprungDer schwarze Reichsadler ist das bekannteste Zeichen des Heiligen Römischen Reiches; die doppelköpfige Form setzte sich im Spätmittelalter durch.
BeschreibungAuf goldenem Grund breitet ein schwarzer Doppeladler die Flügel weit aus; hinter beiden Köpfen liegt je ein schmaler runder Nimbus. Schnabel und Zunge, Beine und Klauen sind rot; ein Brustschild ist nicht aufgelegt.

Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg
UrsprungDie weiße Burg mit drei Türmen auf rotem Grund ist das Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg.
BeschreibungAuf rotem Grund steht eine silberne Burg: Der mittlere Turm trägt ein rundes Dach mit einem Kreuz darauf, die beiden seitlichen Türme und die Mauer darunter schließen mit Zinnen ab. Das Bogentor in der Mitte der Mauer ist mit zweiflügeligen Türen mit schwarzen Beschlägen geschlossen, und links und rechts des mittleren Turms schwebt je ein sechszackiger Stern.

Wappen der Stadt Köln
UrsprungDer Kölner Schild führt drei Kronen und elf schwarze, flammen- oder tropfenförmige Figuren.
BeschreibungEin schwarzer Doppeladler trägt hinter beiden Köpfen goldene Nimben und zwischen ihnen eine goldene Krone mit Kreuz; in den goldenen Fängen hält er Schwert und Zepter. Auf dem Brustschild stehen oben in einem roten Balken drei goldene Kronen, darunter auf silbernem Grund elf schwarze flammenförmige Figuren in drei Reihen zu fünf, vier und zwei.

Wappen der Stadt München, das Münchner Kindl
UrsprungDas Münchner Kindl, eine Gestalt in schwarzer Mönchskutte, ist das prägende Bild des Münchner Stadtwappens und wird mit der Herleitung des Stadtnamens von „Mönch“ verknüpft.
BeschreibungAuf silbernem Grund steht ein rotes Stadttor mit zwei aufragenden Türmen; die Turmdächer tragen ein schwarz-gelbes Zickzackmuster und sind mit goldenen Kugeln bekrönt, über dem Tor erscheint ein goldener Löwe. Unter dem Bogen steht eine Gestalt in schwarzer Mönchskutte mit einem senkrecht darauf verlaufenden goldenen Kreuz, die eine Hand erhoben und in der anderen ein rotes Buch.

Wappen des Hauses Hohenlohe
UrsprungDer Schild mit zwei schwarzen Leoparden auf silbernem Grund ist das Kernwappen des Hauses Hohenlohe.
BeschreibungAuf silbernem Grund schreiten zwei schwarze Leoparden übereinander nach vorn. Beide wenden den Kopf dem Betrachter zu und strecken die rote Zunge heraus; auch die Klauen sind rot.

Wappen des Hauses Hohenzollern
UrsprungDer silbern und schwarz gevierte Schild ist das bekannteste Wappen des Hauses Hohenzollern. Es gibt Deutungen, die die beiden Farben mit Armut, Entschlossenheit und Aufrichtigkeit verbinden; Belege dafür sind bisher nicht bekannt.
BeschreibungDer schräg geneigte Schild ist silbern und schwarz geviert: oben links und unten rechts silbern, oben rechts und unten links schwarz. Über dem Schild sitzen ein silberner Helm und als Helmzier der schwarz-silbern geteilte Kopf eines Jagdhundes; zu beiden Seiten fließen schwarz-weiße Helmdecken herab.

Wappen des Königreichs Württemberg
UrsprungDie Verbindung von drei Hirschstangen mit den drei schwäbischen Löwen und die Schildhalter Löwe und Hirsch gehören zum großen Wappen des Königreichs Württemberg.
BeschreibungEin goldener ovaler Schild ist gespalten: links liegen drei schwarze Hirschstangen übereinander, rechts drei schwarze Löwen mit roter Zunge; den Schild umschließt ein goldener Blätterkranz. Links stützt ein gekrönter schwarzer Löwe, rechts ein hellgelber Hirsch mit Geweih den Schild; darüber liegt eine Krone mit roter Haube, und auf dem roten Band darunter steht ‚Furchtlos und trew'.

Wappen Holsteins, Nesselblatt
UrsprungDie silberne Figur auf rotem Grund ist das Nesselblatt Holsteins.
BeschreibungDer Schild ist senkrecht geteilt: links auf goldenem Grund schreiten zwei blaue Löwen mit roter Zunge und roten Klauen übereinander. Rechts auf rotem Grund steht ein silbernes Nesselblatt, dessen breite Spitzen zweimal nach oben und einmal nach unten weisen; dazwischen sitzen feine Dornen, und auch die seitlichen Ränder sind wie eine Säge gezackt.

Wappen von Sachsen, Linie des Hauses Wettin
UrsprungDas Muster mit schwarzen und goldenen Querbalken und einem schräg darübergelegten grünen Rautenkranz ist das kennzeichnende Wappen Sachsens und der wettinischen Linien.
BeschreibungÜber einen Schild mit zehn abwechselnd schwarzen und goldenen Querbalken zieht sich ein grüner Rautenkranz (Crancelin) schräg von links oben nach rechts unten. Entlang seines oberen Randes sprießen in gleichmäßigen Abständen rundlich mehrfach eingeschnittene grüne Blätter.
Regional- & Bundeslandflaggen (16)

Baden-Württemberg
Nur zwei Streifen – oben Schwarz, unten sattes Gold – ohne Wappen oder Zeichen auf dem Tuch.

Bayern
Zwei waagerechte Streifen, oben weiß, unten himmelblau — die bayerische Streifenflagge. Weiß und Blau sind die von den Wittelsbachern ererbten bayerischen Farben; diese Flagge und die Rautenflagge sind beide amtlich.

Berlin
Ein schwarzer Bär schreitet aufrecht über den weißen Mittelstreifen, mit heraushängender roter Zunge und roten Krallen an jeder Tatze, oben und unten von einem roten Streifen eingefasst.

Brandenburg
Ein weißes Schild sitzt auf der Trennlinie der roten und der weißen Hälfte und trägt einen roten Adler mit goldenem Schnabel, goldenen Fängen und goldenen Kleestängeln auf den Flügeln.

Bremen
Rote und weiße Streifen laufen über die ganze Länge, und am Mast lösen sich dieselben zwei Farben in ein Schachmuster von zwei Feldern Breite auf.

Hamburg
Auf einfarbigem Rot steht eine weiße Burg: drei Türme, der mittlere mit Kuppel und einem Kreuz darauf, die beiden äußeren je unter einem sechszackigen Stern, darunter ein geschlossenes Tor.

Hessen
Das Tuch ist waagerecht halbiert, oben Rot und unten Weiß, ganz ohne Wappen oder Abzeichen.

Niedersachsen
Die schwarz-rot-goldenen Streifen Deutschlands tragen in der Mitte ein rotes Schild, darin springt ein weißes Ross mit beiden Vorderbeinen in der Luft.

Mecklenburg-Vorpommern
Oben Blau, unten Rot, dazwischen ein breiter weißer Streifen, durch den eine einzige dünne gelbe Linie gerade hindurchläuft.

Nordrhein-Westfalen
Grün, Weiß und Rot laufen in drei gleich breiten Streifen über das Tuch, ohne dass etwas darauf gesetzt wäre.

Rheinland-Pfalz
Schwarz-rot-goldene Streifen mit einem gekrönten Schild am Mast: ein rotes Kreuz, ein weißes Rad mit sechs Speichen und ein goldener gekrönter Löwe auf Schwarz.

Saarland
In der Mitte von Schwarz-Rot-Gold sitzt ein geviertes Schild: ein silberner Löwe auf Blau, ein rotes Kreuz, drei weiße Adler auf einem roten Schrägbalken und ein goldener Löwe auf Schwarz.

Sachsen
Die obere Hälfte ist weiß, die untere ein tiefes Waldgrün; auf keinem der beiden Streifen ist irgendetwas abgebildet.

Sachsen-Anhalt
Gelb über Schwarz, in der Mitte ein Schild: schwarz-goldene Streifen, über die ein grüner Blattkranz schräg verläuft, ein schwarzer Adler und ein schwarzer Bär, der über eine rote Ziegelmauer schreitet.

Schleswig-Holstein
Oben Blau, in der Mitte Weiß, unten Rot – eine schlichte Trikolore ohne jedes Zeichen.

Thüringen
Ein weißer Streifen liegt über einem roten, und das ist schon das ganze Bild – kein Wappen, keine Schrift, kein Zeichen.
Datenquellen
- Bedeutung der Flagge: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 22 Abs. 2; Anordnung über die deutschen Flaggen vom 13. November 1996 (BGBl. I S. 1729)
- Bevölkerung: Population, total (SP.POP.TOTL), latest available value
- Fläche: World countries in JSON, CSV, XML and YAML
- Organisationen: Membership of Principal UN Organs
- Organisationen: Member States of the European Union
- Organisationen: What is NATO? Member countries
- Organisationen: Members and partners